Widerstand gegen Tiefseebergbau im Pazifik und in Deutschland

Von Emma Jacoby, Powershift e.V.

Factsheet – NICHT BENÖTIGT, NICHT ERWÜNSCHT, NICHT ERLAUBT!

Immer mehr Firmen planen, Rohstoffe vom Meeresboden zu ernten. Und zwar obwohl zu erwarten ist, dass der Tiefseebergbau die sensiblen Meeresökosysteme beschädigen oder dauerhaft zerstören wird. Wenn es auch laute Stimmen aus dem Pazifikraum gibt, die sich gegen Tiefseebergbau aussprechen, werden sie in den politischen Entscheidungen (in Ländern wie Deutschland aber auch in Ozeanien selbst) bisher kaum berücksichtigt. Es ist endlich an der Zeit, diesen Stimmen Gehör zu schenken. Hierfür haben wir Interviews mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen aus Tonga, den Cookinseln und Neuseeland durchgeführt.

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3.000 bis 6.000 Meter unter der Wasseroberfläche: Am Meeresgrund des pazifischen Ozeans haben sich in dieser Tiefe über Millionen von Jahren metallische Rohstoffe angesammelt – Mangan und Kobalt zum Beispiel. Einige Unternehmen planen, hier Tiefseebergbau zu betreiben und die metallischen Rohstoffe auf dem Meeresboden abzubauen – mit gravierenden Folgen für die empfindlichen Meeresökosysteme und die auf den pazifischen Inseln lebende Bevölkerung. Schon jetzt gibt es deshalb Widerstand gegen die Pläne. In dieser Folge unterhalten wir uns mit Emma Jacoby, die mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen gesprochen hat, die sich in Tonga, den Cookinseln und Neuseeland gegen Tiefseebergbau einsetzen. Wie geht es den Menschen vor Ort? Warum ist ein Verbot gegen Tiefseebergbau unerlässlich? Und was können wir tun, damit ihre Stimmen in Deutschland und im Pazifik gehört werden?

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