{"id":1555,"date":"2018-02-22T05:58:18","date_gmt":"2018-02-22T04:58:18","guid":{"rendered":"http:\/\/ozeanien-dialog.de\/?p=1555"},"modified":"2021-05-12T22:02:11","modified_gmt":"2021-05-12T20:02:11","slug":"was-ist-tiefseebergbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/?p=1555","title":{"rendered":"Warum wir gegen Tiefseebergbau sind \u2026"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<h5>\u2026 und du es auch sein solltest.<\/h5>\n<p class=\"\">Regierungen und Bergbaukonzerne wollen uns einreden, dass wir f\u00fcr eine moderne Zukunft die Rohstoffe aus der Tiefsee brauchen. Dabei wird mit Bergbau in der Tiefsee nur wieder ein neuer zerst\u00f6rerischer Industriezweig in den Meeren aufgebaut. Wof\u00fcr eigentlich?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div id=\"block-b5149baed90ac50bd578\" class=\"sqs-block html-block sqs-block-html\" data-block-type=\"2\">\n<div class=\"sqs-block-content\">\n<h2>Gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften, Kirchen sowie Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen in Ozeanien sagen wir:<\/h2>\n<h2><strong>Wir brauchen und wollen keinen Tiefseebergbau!<\/strong><\/h2>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"sqs-block-content\">\u00a0<\/div>\n<div>\n<h3>Worum geht es?<\/h3>\n<p class=\"\">Seit den 1970er Jahren wei\u00df man, dass es auf dem Boden der Ozeane mineralische Rohstoffe gibt. Diese abzubauen und f\u00fcr die Industrie nutzbar zu machen, ist das Ziel von Tiefseebergbau. Regierungen und Industrie haben daf\u00fcr Lizenzen zur Erforschung des Tiefseebergbaus bei der Internationalen Meeresbodenbeh\u00f6rde (ISA) erhalten, einer Beh\u00f6rde der Vereinten Nationen (UN). Diese Lizenzgebiete liegen in der Hohen See, dem Teil der Ozeane, der keinem Staat geh\u00f6rt, sondern der internationalen Gemeinschaft. 30 dieser Lizenzgebiete wurden bereits an Staaten und Unternehmen verteilt. Sie umfassen zusammen eine Fl\u00e4che von 2 Millionen km2. Innerhalb dieser Gebiete wollen Staaten und Industrie zun\u00e4chst erforschen, was eigentlich auf dem Meeresboden liegt, um dann irgendwann diese Rohstoffe abzubauen.<br \/>Das Dramatische daran ist, dass diese Lizenzgebiete, die teilweise 75.000 km2 gro\u00df sind, oft in \u00f6kologisch sensiblen Gew\u00e4ssern liegen. Bisher ist kaum bekannt, was die Funktion der Rohstoffe im \u00d6kosystem ist, wie das Zusammenspiel der Tiere, Fische, Bakterien und Pflanzen in der Tiefsee funktioniert und welchen Einfluss eine St\u00f6rung oder Zerst\u00f6rung des Meeresbodens auf die gesamten Ozeane oder das Klima haben wird.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"block-388adc105067425a84ea\" class=\"sqs-block html-block sqs-block-html\" data-block-type=\"2\">\n<div class=\"sqs-block-content\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2326\" src=\"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/TSBGlobal.jpg\" alt=\"\" width=\"717\" height=\"485\" srcset=\"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/TSBGlobal.jpg 717w, https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/TSBGlobal-300x203.jpg 300w, https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/TSBGlobal-540x365.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 717px) 100vw, 717px\" \/><\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Menschenrechte werden verletzt<\/h3>\n<p class=\"\">Ein g\u00e4ngiges Argument der Unterst\u00fctzer*innen von Tiefseebergbau ist, dass es im Gegensatz zum Bergbau an Land beim Tiefseebergbau keine Menschenrechtsverletzungen g\u00e4be, denn schlie\u00dflich lebten dort ja keine Menschen. Mit Tiefseebergbau w\u00fcrde somit endlich die Ausbeutung von Menschen im Rohstoffabbau beendet. Das stimmt so aber nicht.<br \/>Zum einen gibt es keinen Beweis daf\u00fcr, dass Tiefseebergbau wirklich zum Ende von Landbergbau f\u00fchren wird. Im Gegenteil &#8211; einige der wichtigsten Investoren in Tiefseebergbauunternehmen sind Landbergbaufirmen &#8211; z.B. Glencore. Denn Bergbaufirmen versuchen mit Tiefseebergbau ihr Unternehmensportfolio zu diversifizieren und neue Rohstoffquellen zu erschlie\u00dfen. Den oft menschenunw\u00fcrdigen Landbergbau wird das nicht beenden. Dar\u00fcber hinaus gehen die Prognosen zum Verbrauch von mineralischen Rohstoffen davon aus, dass immer mehr Metalle, Erze und seltene Erden f\u00fcr die Industrie und Digitalisierung ben\u00f6tigt werden. Diese sehr problematische Entwicklung des immer weiter wachsenden Ressourcenverbrauchs wird sicherlich nicht dazu f\u00fchren, dass weniger Bergbau betrieben wird.<br \/>Auch das Argument, beim Tiefseebergbau g\u00e4be es keine Menschenrechtsverletzungen, denn schlie\u00dflich w\u00fcrde dieser tausende Kilometer vor der K\u00fcste stattfinden, ist falsch. Neben Gebieten in der Hohen See gibt es n\u00e4mlich hunderte Lizenzen, die zur Erforschung von Tiefseebergbau in K\u00fcstenn\u00e4he vergeben wurden &#8211; teilweise nicht mehr als wenige Kilometer vom Strand entfernt. Diese liegen nicht in internationalen Gew\u00e4ssern, sondern innerhalb der Gebiete von Staaten. Es gelten also jeweils die nationalen Gesetze. Vor allem im Pazifik ist diese Art von Tiefseebergbauvorhaben geplant, mit verheerenden Folgen f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung vor Ort.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2330\" src=\"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/EEZs.jpg\" alt=\"\" width=\"716\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/EEZs.jpg 716w, https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/EEZs-300x228.jpg 300w, https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/EEZs-540x411.jpg 540w\" sizes=\"(max-width: 716px) 100vw, 716px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0<\/p>\n<h3>Widerstand im Pazifik<\/h3>\n<p class=\"\">Dem Pazifik und insbesondere den s\u00fcdpazifischen Inselstaaten kommt bei Tiefseebergbau eine besondere Rolle zu. Ihre riesigen Meeresgebiete verf\u00fcgen \u00fcber wertvolle Mineralienvorkommen. Auf international verhandelte Regeln muss man hier, im souver\u00e4nen Gebiet der Inselstaaten, nicht warten. Industrie, andere Staaten und die ISA versprechen den pazifischen Regierungen, dass sie als Pioniere des Tiefseebergbaus neue Einnahmen f\u00fcr ihre Staatskassen generieren k\u00f6nnen. Dies ist f\u00fcr die Regierungen vieler armer L\u00e4nder im Pazifik, darunter Papua-Neuguinea oder Nauru, sehr attraktiv.<br \/>Doch wenn der Bergbau im Meer vor den K\u00fcsten erst einmal beginnt, werden andere wichtige Wirtschaftszweige darunter leiden. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die im Pazifik sehr wichtige Kleinfischerei, exportorientierte Fischwirtschaft und den Tourismus. Hinzu kommt, dass einigen pazifische Regierungen von der lokalen Bev\u00f6lkerung und internationalen Menschenrechtsorganisationen ein hohes Ma\u00df an Korruption vorgeworfen wird. Selbst wenn Tiefseebergbau Gewinne abwerfen wird, gibt es gro\u00dfe Zweifel, ob diese den Menschen vor Ort zugute kommen. Hinzu kommt, dass insbesondere jene pazifischen Staaten, in denen bereits an Land Bergbauprojekte mit all seinen negativen Folgen f\u00fcr die Menschen und die Umwelt existieren, nun Tiefseebergbau vorantreiben wollen.<br \/>Dutzende von Erkundungslizenzen sind mittlerweile von pazifischen Inselstaaten an Konzerne vergeben worden. Dagegen gibt es massive lokale und staaten\u00fcbergreifende Proteste in Form von Demonstrationen, gerichtlichen Klagen, Unterschriftenaktionen und politischer Lobbyarbeit. Mit Erfolg!<br \/>Denn das bisher am weitesten fortgeschrittene Projekt zum Bergbau in der Tiefsee gilt aktuell als gescheitert: Solwara I, so hei\u00dft das Abbaugebiet und -unterfangen, in der Bismarcksee von Papua-Neuginea, war jahrelang der Schauplatz von Erkundungen, Maschinentests und Versprechungen gro\u00dfer Gewinne. Doch dank der Alliance of Solwara Warriors (Allianz der K\u00e4mpfer*innen f\u00fcr das Meer), einem Zusammenschluss von lokalen Aktivist*innen, Kirchenvertreter*innen, Fischer*innen und K\u00fcstenbewohner*innen, musste das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals das geplante Abbauvorhaben mehrmals verschieben und mittlerweile beenden.<\/p>\n<div id=\"block-yui_3_17_2_1_1599818859003_28313\" class=\"sqs-block html-block sqs-block-html\" data-block-type=\"2\">\n<div class=\"sqs-block-content\">\n<h3>\u00a0<\/h3>\n<h3>Korruption, Vetternwirtschaft und Intransparenz<\/h3>\n<p class=\"\">Der Stopp von Solwara I und die Insolvenz von Nautilus Minerals war ein gro\u00dfer Erfolg im Kampf gegen Tiefseebergbau. Doch ein neues Unternehmen hat nun den Platz des einflussreichsten Industrieakteurs eingenommen: DeepGreen, ein Konzern ebenfalls mit Sitz in Kanada.<br \/>DeepGreen ist allerdings gar nicht so neu, darin liegt auch schon der erste Skandal. Die Geschichte des Unternehmens ist eng mit Nautilus verkn\u00fcpft. DeepGreen wurde von Robert Heydon, dem ehemaligen Chef von Nautilus, gegr\u00fcndet. Einer der ersten Investor*innen in Nautilus war Gerard Barron. Barron, dessen sechsj\u00e4hriges Engagement bei Nautilus ihm bei einer Investition von 226.000 US-Dollar 31 Millionen US-Dollar einbrachte, ist mittlerweile Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Vorstandsvorsitzender von DeepGreen. Als Vorreiter haben Nautilus Minerals und DeepGreen bereits betr\u00e4chtliche Gewinne erzielt, ohne dass ein tats\u00e4chlicher Abbau stattgefunden hat. Ihr Erfolg beruht auf Spekulation auf das Potenzial von Tiefseebergbau im Pazifischen Ozean. Um Tiefseebergbau im Pazifik voranzutreiben, hat DeepGreen bereits mehrere Lizenzen von pazifischen Staaten, wie Tonga und Nauru, bekommen und arbeitet an deren Tiefseebergbaugesetzgebung mit. Gegen den Willen und unter Protest der lokalen Bev\u00f6lkerung.<br \/>All das steht nat\u00fcrlich nicht in der PR-Strategie von DeepGreen. Vielmehr verkauft sich das Unternehmen als gr\u00fcne, saubere, menschenrechtskonforme Alternative zum dreckigen Landbergbau. Nur mit den Meeresrohstoffen k\u00f6nne die Energiewende erreicht werden, hei\u00dft es. Das stimmt nicht.<br \/>Um Kapital zu beschaffen, muss DeepGreen Investor*innen davon \u00fcberzeugen, dass sie \u00fcber eine offizielle Genehmigung und die n\u00f6tige gesellschaftliche Anerkennung verf\u00fcgen sowie finanzielle Renditen bieten k\u00f6nnen. Deswegen tritt DeepGreen auch bei den internationalen Verhandlungen f\u00fcr ein Tiefseebergbauregelwerk bei der ISA sehr prominent auf. Und damit sind wir beim zweiten Skandal: Der Generalsekret\u00e4r dieser UN-Beh\u00f6rde, Michael Lodge, ist vom kommerziellen Potenzial des Tiefseebergbaus so begeistert, dass er sich in seiner offiziellen Position aktiv f\u00fcr das Marketing von DeepGreen einsetzt. Er ist nicht nur in DeepGreen-Werbevideos aufgetreten, sondern hat auch die Interessen des Unternehmens bei Treffen von politischen Entscheidungstr\u00e4ger*innen der Pazifikinseln und durch Vortr\u00e4ge an der University of the South Pacific vertreten.<br \/>Die Mitwirkung der Zivilgesellschaft bei der ISA ist auf den Beobachter*innenstatus und auf einige Gremien beschr\u00e4nkt. Diverse Tiefseebergbauunternehmen wiederum sind in der Vergangenheit als Mitglieder in Regierungsdelegationen aufgetreten. Der Chef von DeepGreen, Gerard Barron, nahm bei der ISA-Versammlung im Februar 2019 Naurus Sitz ein und konnte so die Interessen seines Unternehmens vertreten und die ISA-Versammlung dazu dr\u00e4ngen, die Abbauregeln rasch fertigzustellen.<br \/>Da die von der ISA vergebenen Erkundungslizenzen an Unternehmen sowie deren Berichte an die ISA geheim sind, ist zu bef\u00fcrchten, dass die Abbauregeln, die gerade verhandelt werden, Unternehmensinteressen st\u00e4rker ber\u00fccksichtigen werden als den Schutz der Meeresumwelt und der Menschenrechte. Und dass es vor allem um eins geht: M\u00f6glichst schnell und m\u00f6glichst g\u00fcnstig an die Ressourcen der Meere zu kommen. Eine ernsthafte gesellschaftliche Debatte dar\u00fcber, ob wir die Ressourcen \u00fcberhaupt brauchen, ob wir die Zerst\u00f6rung der Meere hinnehmen wollen und auch, wer eigentlich haftet und bezahlt, wenn beim Abbau ein Unfall passiert &#8211; all das ist nicht gew\u00fcnscht.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"block-yui_3_17_2_1_1599820928229_28497\" class=\"sqs-block spacer-block sqs-block-spacer sized vsize-1\" data-block-type=\"21\">\n<div class=\"sqs-block-content\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"block-yui_3_17_2_1_1599820928229_28561\" class=\"sqs-block html-block sqs-block-html\" data-block-type=\"2\">\n<div class=\"sqs-block-content\">\n<h3>Statt Raubbau brauchen wir eine andere Industrie und Wirtschaft<\/h3>\n<p class=\"\">Unsere Meere geh\u00f6ren uns allen. Der Tiefseeboden ist diesbez\u00fcglich sogar ganz offiziell 1970 von den Vereinten Nationen als gemeinsames Erbe der Menschheit erkl\u00e4rt worden. Das bedeutet, dass er auch f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen vor der Ausbeutung durch einzelne Nationalstaaten und Unternehmen gesch\u00fctzt werden soll.<br \/>Doch genau diese Ausbeutung wird jetzt geplant. Auch wenn die Verhandlungen bei der ISA unter dem Mantel der Vereinten Nationen passieren und Mechanismen erarbeitet werden, wie auch L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens von den Gewinnen des Tiefseebergbaus profitieren, wird es doch nur eine Minderheit der Menschheit sein, die diese Rohstoffe nutzen k\u00f6nnen wird.<br \/>Denn Tiefseebergbau ist ein Projekt der Industrie und einer kapitalistischen Wirtschaftspolitik. Es konterkarriert jegliche Bem\u00fchungen, Ressourcenverbrauch zu reduzieren, von dem hohen Fu\u00dfabdruck wegzukommen, den die L\u00e4nder des Globalen Nordens wie Deutschland bereits haben und ein Leben in den Grenzen des Planeten und in W\u00fcrde f\u00fcr alle Menschen endlich wieder herzustellen.<br \/>Tiefseebergbau ist das Gegenprojekt zu den Zielen f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung (SDGs), welche die internationale Staatengemeinschaft erst 2015 mit einem gro\u00dfen Fest und einem noch gr\u00f6\u00dferen Versprechen einer Transformation unserer Welt hin zu mehr Gerechtigkeit und Ressourcenschutz verabschiedet hat. Und Tiefseebergbau ist auch das Gegenprojekt zu ebenfalls aktuell laufenden Verhandlungen, die Hohe See gro\u00dffl\u00e4chig unter Schutz zu stellen.<br \/>Bergbau im Meer ist ein fatale, falsche Entwicklung. Was wir stattdessen brauchen ist weniger Druck auf die Meere und ihre Bewohner, ob Mensch ob Tier ob Pflanze, weniger industrielle Nutzung und weniger unternehmerische Gier. Wir brauchen eine starke Regulierung zum Schutz der Meere und all jener, die nachhaltig von ihnen leben, eine Kehrtwende in unserer Wirtschaftspolitik und transparente, vertrauensvolle Institutionen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Photo: Expedition to the Deep Slope from Bruce Strickrott under CC BY 2.0 licence<br \/>flickr.com\/photos\/noaaphotolib\/5084205272\/in\/album-72157638866849503\/<br \/>creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u2026 und du es auch sein solltest. Regierungen und Bergbaukonzerne wollen uns einreden, dass wir f\u00fcr eine moderne Zukunft die Rohstoffe aus der Tiefsee brauchen. Dabei wird mit Bergbau in der Tiefsee nur wieder ein neuer zerst\u00f6rerischer Industriezweig in den Meeren aufgebaut. Wof\u00fcr eigentlich?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3051,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[15],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1555"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1555"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1555\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3661,"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1555\/revisions\/3661"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3051"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ozeanien-dialog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}