Von Jan Pingel

The Fight is not over! Der Pazifik bleibt das globale Versuchsfeld für den Run auf die Schätze der Tiefsee

Die Entscheidung in Papua-Neuguinea, einem aus ökologischer und sozialer Perspektive völlig ungeeignetem Ort, das weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau – Vorhaben durchzuführen, sorgt seit Jahren für massiven Protest. Nun steht diese erste kommerzielle Mine am Meeresboden – genannt Solwara 1 – vor dem Aus. Der Widerstand in Ozeanien gegen die experimentellen Großprojekte aber lebt und braucht weiterhin internationale Unterstützung.

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Von Jan Pingel

Solwara 1- Symbol des Widerstands in Ozeanien

In Papua-Neuguinea steht das weltweit erste kommerzielle Projekt im Tiefseebergbau kurz vor dem Start. Das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals will in 1.600 m Meerestiefe Gold und Kupfer abbauen. Die Unterwassermine liegt nur 30 km vor der Küste, in der Bismarcksee, einer der artenreichsten und ökologisch bedeutsamsten Meeresregionen der Welt, die überdies eng mit der Region des Korallendreiecks und seinen Riff- und Mangrovenlandschaften verbunden ist.
Die überwiegend indigenen Gemeinschaften, die in der Bismarcksee fischen und auf vielfältigste Weise ökonomisch und kulturell mit dem Meer verbunden sind, laufen Sturm gegen das Projekt. Die Grundlagen ihrer Lebensweise und ihrer Ernährungssicherheit sind unmittelbar bedroht. Unterstützt von Kirchengemeinden, Frauenorganisationen, pazifischen NGOs und Solidaritätspartnern in aller Welt wehren sie sich dagegen, zum Testfeld für eine neue, ökologisch brisante Großtechnologie gemacht zu werden.

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Von Jan Pingel

Ozeane in der Klimakrise – Rundreise mit Rev. James Bhagwan, PCC, Fidschi

Rundreise (26.9. – 3.10.2019) zur Situation der pazifischen Inselstaaten angesichts der Auswirkungen des Klimawandels in den Ozeanen und der Prognosen des neuen IPCC-Sonderberichts

Gast:
Rev. James Bhagwan, Fidschi
Generalsekretär der Pazifischen Konferenz der Kirchen (PCC) 

Schon seit Jahren hinterlässt der Klimawandel in den Ozeanen und Meeren seine Spuren. Die Wassertemperaturen und der Meeresspiegel steigen, gleichzeitig nehmen der Sauerstoffmangel und die Versauerung des Meerwassers zu. Dies hat Auswirkungen auf die Strömungen und Wettersysteme und verändert die marinen Ökosysteme weltweit tiefgreifend. Insbesondere der Zustand sensibler Ökosysteme wie der von Mangrovenwäldern, Seegraswiesen und Korallenriffen verschlechtert sich dabei zunehmend. Verstärkt wird dies zudem durch andere negative Einflussfaktoren wie Überfischung, Lebensraumverlust, Überdüngung oder die Einwanderung neuer Arten. Die Prognosen sind dramatisch und der „Sonderbericht über die Ozeane und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima“ des IPCC präsentiert aktuell dazu den neuesten Stand der Wissenschaft.

Wie sehr die Klimakrise den Lebensraum und das Leben der Menschen in Ozeanien verändert, was Küstengemeinden, Zivilgesellschaft und Kirchen dem entgegensetzen und was jetzt (klima)politisch getan werden muss, stellt Pastor James Bhagwan aus Fidschi Generalsekretär der Pazifischen Konferenz der Kirchen; zur Diskussion.

 

Ozeane in der Klimakrise – Rundreise mit Rev. James Bhagwan, PCC, Fidschi

Wie sehr die Klimakrise den Lebensraum und das Leben der Menschen in Ozeanien verändert, was Küstengemeinden, Zivilgesellschaft und Kirchen dem entgegensetzen und was jetzt (klima)politisch getan werden muss, darüber sprechen wir mit Pastor James Bhagwan aus Fidschi Generalsekretär der Pazifischen Konferenz der Kirchen vom 26. September bis 3. Oktober in Berlin, Hamburg, Bremen und Kiel.Infos zur Tour und den Veranstaltungen auf www.ozeanien-dialog.de

Gepostet von Ozeanien-Dialog am Donnerstag, 12. September 2019

 

Im Rahmen der Rundreise mit Rev. James Bhagwan finden folgende öffentliche Veranstaltungen statt:

Hamburger Klimawoche

Samstag, 28. September 2019
Hamburg, Bei der Petrikirche
Greenworld Messe Hamburg
12.00 bis 12.30 Uhr
Öffentlicher Vortrag: A Pacific Call for Climate Justice

Hamburg, Rathausmarkt, 360Grad-Zelt
14.00 bis 15.30 Uhr
Vortrag: Voyaging Through the Rising Seas to the Island of Hope

 

Übersee -Museum Bremen
Montag, 30. September 2019

14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Fachseminar zum IPCC „Sonderbericht über die Ozeane und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima“

Bremen, Übersee-Museum, 1. Lichthof/Ozeanien, Bahnhofsplatz 13 in 28195 Bremen
19.30 – 21.00 Uhr
Öffentliche Veranstaltung: Ozeane in der Klimakrise

Von Jan Pingel

Toda Pacific Declaration on Climate Change, Conflict and Peace

In September 2018, the Toda Peace Institute and the National Centre for Peace and Conflict Studies (University of Otago, New Zealand) conducted a workshop on “Climate Change and Conflict in the Pacific: Prevention, Management and the Enhancement of Community Resilience” in Auckland, New Zealand.

Flowing from the debates and findings of that workshop, a draft of the ‘Toda Pacific Declaration on Climate Change, Conflict and Peace’ was elaborated and opened for comment. After an extensive and comprehensive process of discussion and several iterations of the draft, the Declaration was launched on 29 July 2019. The Declaration has been contributed to by many academics, policymakers, peacebuilding practitioners and civil society actors concerned about the challenges and potential conflict linkages posed by climatic uncertainty in the Pacific. In particular, Toda is grateful to the lead authors Volker Boege, John Campbell, Kevin Clements, Kirsten Davies and Upolu Luma Vaai.

Our wish now is that the Declaration, available at this link on the Toda website, will be widely circulated and endorsed by as many people and organisations as possible. Organisational endorsements can count the number of people represented by the organisation. Please go to the link, endorse the Declaration and circulate it widely to your networks.

Toda Pacific Declaration on Climate Change, Conflict and Peace

Von Jan Pingel

Deep sea mining: not needed for the future we want

from Seas at Risk

Deep sea mining proponents such as the International Seabed Authority (ISA) claim that economic prosperity can only be secured if the global supply of metals doubles by the middle of this century. Yet UNEP’s International Resource Panel (IRP) brings a different perspective on the future needs for metals and calls for a new global governance mechanism to oversee the sustainable use and supply of mineral resources. Seas At Risk calls on ISA member countries to rethink their support for deep sea mining in light of the UNEP-IRP’s findings and recommendations.

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Von Jan Pingel

New Report: WHY THE RUSH? Seabed mining in the Pacific ocean

WHY THE RUSH FOR SEABED MINING?
INTRIGUE, COLLUSION AND INTERESTING BEDFELLOWS

A hard hitting report released today by the Deep Sea Mining Campaign exposes blatant corporate capture of the ISA and the manipulation of Pacific regional decision-making processes by deep sea mining companies and their backers. It calls for a moratorium on the development of deep sea mining (DSM) regulations and the issuing of exploration and exploitation licences in international and national waters.

Deep Sea Mining Campaign Media Release

Download the report

 

Von Jan Pingel

ePOP-Videos on climate and environmental changes that threaten people in Oceania

ePOP – eParticipatory Observers Project  is built on an international network of young observers, committed and filled with solidarity, who produce in a participative way short videos of 2-3 minutes, aiming at collecting the perceptions of populations about the impacts of global changes (climate and environmental changes).

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Von Jan Pingel

GEMEINSAME STELLUNGNAHME DES AK ROHSTOFFE: Wir brauchen eine Rohstoffwende

Die derzeitigen Produktions- und Konsummuster sind weder ökologisch noch sozial nachhaltig. Eine konsistente und zukunftsfähige Rohstoffpolitik muss den Herausforderungen unserer Zeit – wie Klimawandel, Übernutzung der Ressourcen, Zerstörung der Artenvielfalt und Ausbeutung der Meere sowie sozialen Konflikten und zunehmenden Menschenrechtsverletzungen im Zuge wirtschaftlicher Aktivitäten – gerecht werden.

Stellungnahme: Wir brauchen eine Rohstoffwende

Von Jan Pingel

Das Goldene Zeitalter der Gasförderung? Der Ressourcenfluch und die Folgen in Papua- Neuguinea

Hintergrundpapier von Dr. Roland Seib

47 Jahre industrieller Bergbau haben in PNG für zehntausende Anwohner zum Verlust der Existenzgrundlage geführt, ohne zu dem erhofften Anstieg der Lebensqualität der Bürger beizutragen. Mehr noch ist der Zusammenhang von Ressourcenextraktion und dadurch geschaffener sozialer Desintegration, moderner Armut, Gewaltzunahme und dem Verlust der Rechtsstaatlichkeit allgegenwärtig. Ungeachtet der hohen Abhängigkeit vom Rohstoffsektor setzt die Regierung weiterhin auf den Ausbau des kapitalintensiven Bergbaus.

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Von Jan Pingel

Deep sea mining threatens indigenous culture in Papua New Guinea

JC142 research cruise: reproduced with permission of the British Geological Survey, National Oceanography Centre ©UKRI 2018., Author provided

John Childs, Lancaster University

When they start mining the seabed, they’ll start mining part of me.

These are the words of a clan chief of the Duke of York Islands – a small archipelago in the Bismarck Sea of Papua New Guinea which lies 30km from the world’s first commercial deep sea mine site, known as “Solwara 1”. The project, which has been delayed due to funding difficulties, is operated by Canadian company Nautilus Minerals and is poised to extract copper from the seabed, 1600m below the surface.

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Von Jan Pingel

THE SABL LAND GRAB – Papua New Guinea’s ongoing human rights scandal

Neue Publikation von Act Now! (PNG) und Ozeanien-Dialog

Special Agricultural Business Leases (SABL) are being used by foreign companies to unlawfully occupy community-owned land in Papua New Guinea (PNG). This is despite the leases being
declared unlawful and universally discredited. This is happening with the connivance and support of PNG’s politicians and public servants. The foreign companies have been able to abuse the law to illegally lease land and grab forest resources from customary landowners — without their legally required consent, and often without any prior warning.
As a result of this state-sanctioned land grab, hundreds of thousands of people, most living in remote rural communities, have seen their traditional subsistence lifestyles and environment destroyed and are suffering a wide-range of serious and on-going human rights abuses.

Download: The SABL Land Grab

 

 

Von Jan Pingel

Rückblick: Kein Tiefseebergbau! – Speakers-Tour mit Gästen aus Papua-Neuguinea

In Papua-Neuguinea steht das weltweit erste kommerzielle Projekt im Tiefseebergbau –  „Solwara 1“ – kurz vor dem Start: ein Einstiegsprojekt und Türöffner für den globalen Raubbau an der Tiefsee. Zugleich ist die geplante Mine vor der Küste Neuirlands ein Symbol für die imperiale, zerstörerische und ungerechte Wirtschaftsweise der Industrieländer. Zwei Akteure der vielfältigen Proteste in Papua-Neuguinea waren im Herbst auf Rundreise in Europa.

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Von Nicole Skrzipczyk

Neue Studie: Solwara-1 – Bergbau am Meeresboden vor Papua-Neuguinea

Auf der Suche nach wertvollen Rohstoffen für Digitalisierung und E-Mobilität soll ein erstes Bergbauprojekt in der Tiefsee vor Papua-Neuguinea den Meeresboden umpflügen – Solwara I.
30 Kilometer vor der Küste fürchtet die lokale Bevölkerung die Zerstörung von Umwelt und lebenswichtiger Fischgründe. Brot für die Welt und Fair Oceans zeigen in einer Studie diese Gefahren auf, lassen dabei Betroffene, Wissenschaft und internationale Zivilgesellschaft zu Wort kommen und warnen vor den Folgen.

Hier kann die Studie im Shop von Brot für die Welt bestellt werden :

https://shop.brot-fuer-die-welt.de/advanced_search_result.php?categories_id=0&keywords=solwara+&inc_subcat=1

Offizielles Logo der COP24, cop24.gov.pl
Von Jan Pingel

Good Cop or Bad Cop? Infos zum UN-Klimagipfel 2018 in Polen

Vom 03.-14.12.2018 findet die Un Klimakonferenz, COP 24 in Kattowice, Polen statt.

Informationen worum es geht und was auf dem Spiel steht, sind hier zu finden:

Brot für die Welt: Unsere Erwartungen an die COP24 in Polen

Heinrich-Böll-Stiftung: Die UN-Klimakonferenz in Katowice: Was steht bei der COP 24 auf dem Spiel?

Rosa Luxemburg Stiftung: UN-Klimagipfel 2018 in Katowice

 

Von Jan Pingel

SIGN THE PEOPLE’S DEMANDS FOR CLIMATE JUSTICE

To: Government representatives to the 24th Session of the Conference of Parties (COP24) of the United Nations Framework Convention on Climate Change,
We urge you to stand with people across the world — not Big Polluters — and immediately take steps to address the climate crisis.
Climate change is the crisis of our time. This December at COP24, you will lay out the rules to implement the Paris Agreement, policies that will affect the lives of billions of people.
The urgency of the climate crisis requires a just response centered on human rights, equity, and justice. We demand you:

  • Keep fossil fuels in the ground.
  • Reject false solutions that are displacing real, people-first solutions to the climate crisis.
  • Advance real solutions that are just, feasible, and essential.
  • Honor climate finance obligations to developing countries.
  • End corporate interference in and capture of the climate talks.
  • Ensure developed countries honor their “Fair Shares” for largely fueling this crisis.

 

SIGN THE PEOPLE’S DEMANDS FOR CLIMATE JUSTICE

 

 

Von Jan Pingel

PNG Council of Churches calls for a total ban on Seabed Mining

THE PNG Council of Churches has called for a total ban on seabed mining in the country. The Council of Churches representatives from the United, Anglican, Catholic, Lutheran, Salvation Army, Seventh Day Adventist, Evangelical Alliance Church of Manus, Baptist and Body of Christ made their stance known after considering the seriousness of the activity on the seabed.

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Von Jan Pingel

Speakers – Tour: Tiefseebergbau im Pazifik – Goldrausch auf Kosten von Mensch und Natur, 22.09. – 05.10.2018

In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Industrie und Politik versprechen sich davon, den zukünftigen Rohstoffbedarf für neue und alte Technologien preisgünstig zu decken. Statt auf Recycling, Suffizienz und Nachhaltigkeit zu setzen, wird in Kauf genommen, die wenig erforschte und einzigartige Tiefseeökologie langfristig zu schädigen. Auch wenn international derzeit ein Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt wird, gibt es weltweit enorme Bedenken, das Risiko überhaupt einzugehen.

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Von Nicole Skrzipczyk

Inseln – Laboratorien der ökologischen Moderne?

Umwelt, Wissen und Geschichte (auf) der kleinen Insel – ein Artikel von Rebecca Hofmann und Uwe Lübken

 

„Verlieren“, wie die australische Geografin Carol Farbotko zynisch bemerkt, „die Inseln im Pazifik erst dann ihre Funktion als Barometer für den Klimawandel, wenn sie verschwinden?“

 

Dieser Artikel erschien zuerst in „Aus Politik und Zeitgeschichte“ 32-33/2018, S. 4-9.

Hier geht’s direkt zum Artikel

Von Nicole Skrzipczyk

People’s climate case – Klage gegen die Klima-und Energiepolitik der EU

Im Mai 2018 reichten zehn Familien in und außerhalb Europas sowie ein schwedischer Jugendverband eine Klage ein. Ihrer Ansicht nach verletzt die zu wenig ambitionierte Klimapolitik der EU die Grundrechte auf Leben, Gesundheit, Berufsfreiheit und Eigentum. Ihre Forderung: Die EU-Institutionen müssen die Klimakrise als eine reale Bedrohung für die Menschenrechte der europäischen Bürger/innen begreifen und umgehend dafür sorgen, dass die jetzigen Rechte und die künftiger Generationen geschützt werden. Die Klage fordert im Mittelpunkt eine Reform des europäischen Emissionshandels, eine Revision der Lastenteilung sowie die Einbeziehung von bislang vernachlässigten Emissionen des Landnutzungs-und Forstwirtschaftssektors. Verschiedene Brennpunkte des Klimawandels und deren bisherigen Auswirkungen werden durch die Kläger/Innen dargestellt, darunter der Fall einer Familie aus Fidschi, die ihr Eigentum und berufliches Fortkommen durch den Meeresspiegelanstieg und Sturmfluten betroffen sieht.

https://peoplesclimatecase.caneurope.org/de/

Hier geht es direkt zur Petition https://peoplesclimatecase.caneurope.org/de/petition/

 

 

Von Jan Pingel

Petition: Pacific calls for equitable and transformative relations with the EU

As African, Caribbean and Pacific (ACP) Countries prepare to re-negotiate their relationship with the European Union (EU), we civil society organisations and people from the Pacific are calling for any future relationship to support our nations to determine and define our own development.

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Von Nicole Skrzipczyk

Weltnaturschutzunion IUCN spricht Warnung vor Tiefseebergbau aus

Die Weltnaturschutzunion IUCN warnt in ihrem gerade veröffentlichten Bericht „Deep seabed mining: a rising environmental challenge“ vor Tiefseebergbau. Aufgrund nicht ausreichender Kenntnisse könne keine gründliche Bewertung der Umweltauswirkungen des Bergbaus in der Tiefsee getroffen werden.  Das zu geringe Wissen um diesen Lebensraum birge unkalkulierbare Umweltrisiken.

Download Bericht

 

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Von Nicole Skrzipczyk

Dossier: Menschenrechte 2018 – Aktuelle Lage in 16 Ländern

2017 war ein Jahr der Rückschläge für die Menschenrechte. Nur noch ein Bruchteil der Länder weltweit verfügt über eine freiheitliche Zivilgesellschaft. In den meisten Ländern hingegen sind die Menschenrechte bedroht. Diskriminierungen, Repressionen, Gewalt, Zensur sowie Straflosigkeit für Täter/innen nehmen zu.

Auch das Thema Umwelt und Menschenrechte gewinnt zunehmend an Bedeutung.  Der Ozeanien-Dialog versucht die pazifische Zivilgesellschaft in ihrer Arbeit und ihren Protesten für Ressourcen- und Klimagerechtigkeit zu unterstützen und in Deutschland für Themen wie Tiefseebergbau Ansprechpersonen im Parlament zu finden.

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Von Jan Pingel

The Last Frontier – Tiefseebergbau in Papua-Neuguinea

The Last Frontier, a documentary series focusing on experimental seabed mining, an imminent venture in the Pacific.
This documentary presents the situation in Papua New Guinea (PNG).

Despite the experimental nature and a dearth of knowledge about hydrothermal vents and deep sea ecosystems, Nautilus Minerals Inc. is already prospecting PNG’s Bismarck Sea with an aim to begin mining as early as 2019.

This film highlights a general failure by authorities to incorporate sufficient environmental protections, as well as the norm of free, prior, and informed consent (FPIC) for indigenous peoples of the Bismarck Sea.

These are the voices of the guardians protecting the Last Frontier.

 

A video documentary by the Pacific Network on Globalisation (PANG)

Von Jan Pingel

Naturforscher Sir David Attenborough stellt sich gegen Tiefseebergbau

Die Pläne für die weltweit erste kommerzielle Mine in der Tiefsee nehmen in den Gewässern vor Papua-Neuguinea Gestalt an. Der Meeresboden ist hier reich an Gold, Kupfer und anderen Mineralien. Viele Wissenschaftler*innen warnen allerdings, dass dies gravierende, irreparable Schäden der einzigartigen Habitate und fragilen Ökosysteme der Tiefsee mit sich bringen wird.
Zu diesen Kritikern gehört der berühmte britische Tierfilmer und Naturforscher Sir David Attenborough.

“That is where life began, and that we should be destroying these things [hydrothermal vents] is so deeply tragic” Sir David Attenborough

Es berichtet BBC News Science Editor David Shukman.