Von Nicole Skrzipczyk

Solwara-1 – Bergbau am Meeresboden vor Papua-Neuguinea

Auf der Suche nach wertvollen Rohstoffen für Digitalisierung und E-Mobilität soll ein erstes Bergbauprojekt in der Tiefsee vor Papua-Neuguinea den Meeresboden umpflügen – Solwara I.
30 Kilometer vor der Küste fürchtet die lokale Bevölkerung die Zerstörung von Umwelt und lebenswichtiger Fischgründe. Brot für die Welt und Fair Oceans zeigen in einer Studie diese Gefahren auf, lassen dabei Betroffene, Wissenschaft und internationale Zivilgesellschaft zu Wort kommen und warnen vor den Folgen.

Hier kann die Studie im Shop von Brot für die Welt bestellt werden :

https://shop.brot-fuer-die-welt.de/advanced_search_result.php?categories_id=0&keywords=solwara+&inc_subcat=1

Offizielles Logo der COP24, cop24.gov.pl
Von Jan Pingel

Good Cop or Bad Cop? Infos zum UN-Klimagipfel 2018 in Polen

Vom 03.-14.12.2018 findet die Un Klimakonferenz, COP 24 in Kattowice, Polen statt.

Informationen worum es geht und was auf dem Spiel steht, sind hier zu finden:

Brot für die Welt: Unsere Erwartungen an die COP24 in Polen

Heinrich-Böll-Stiftung: Die UN-Klimakonferenz in Katowice: Was steht bei der COP 24 auf dem Spiel?

Rosa Luxemburg Stiftung: UN-Klimagipfel 2018 in Katowice

 

Von Jan Pingel

SIGN THE PEOPLE’S DEMANDS FOR CLIMATE JUSTICE

To: Government representatives to the 24th Session of the Conference of Parties (COP24) of the United Nations Framework Convention on Climate Change,
We urge you to stand with people across the world — not Big Polluters — and immediately take steps to address the climate crisis.
Climate change is the crisis of our time. This December at COP24, you will lay out the rules to implement the Paris Agreement, policies that will affect the lives of billions of people.
The urgency of the climate crisis requires a just response centered on human rights, equity, and justice. We demand you:

  • Keep fossil fuels in the ground.
  • Reject false solutions that are displacing real, people-first solutions to the climate crisis.
  • Advance real solutions that are just, feasible, and essential.
  • Honor climate finance obligations to developing countries.
  • End corporate interference in and capture of the climate talks.
  • Ensure developed countries honor their “Fair Shares” for largely fueling this crisis.

 

SIGN THE PEOPLE’S DEMANDS FOR CLIMATE JUSTICE

 

 

Von Jan Pingel

PNG Council of Churches calls for a total ban on Seabed Mining

THE PNG Council of Churches has called for a total ban on seabed mining in the country. The Council of Churches representatives from the United, Anglican, Catholic, Lutheran, Salvation Army, Seventh Day Adventist, Evangelical Alliance Church of Manus, Baptist and Body of Christ made their stance known after considering the seriousness of the activity on the seabed.

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Von Jan Pingel

Speakers – Tour: Tiefseebergbau im Pazifik – Goldrausch auf Kosten von Mensch und Natur, 22.09. – 05.10.2018

In den Ozeanen lagern am Meeresgrund große Mengen wertvoller Rohstoffe. Industrie und Politik versprechen sich davon, den zukünftigen Rohstoffbedarf für neue und alte Technologien preisgünstig zu decken. Statt auf Recycling, Suffizienz und Nachhaltigkeit zu setzen, wird in Kauf genommen, die wenig erforschte und einzigartige Tiefseeökologie langfristig zu schädigen. Auch wenn international derzeit ein Regelwerk zum Abbau der Tiefseemineralien verhandelt wird, gibt es weltweit enorme Bedenken, das Risiko überhaupt einzugehen.

Mehr lesen „Speakers – Tour: Tiefseebergbau im Pazifik – Goldrausch auf Kosten von Mensch und Natur, 22.09. – 05.10.2018“

Von Nicole Skrzipczyk

Inseln – Laboratorien der ökologischen Moderne?

Umwelt, Wissen und Geschichte (auf) der kleinen Insel – ein Artikel von Rebecca Hofmann und Uwe Lübken

 

„Verlieren“, wie die australische Geografin Carol Farbotko zynisch bemerkt, „die Inseln im Pazifik erst dann ihre Funktion als Barometer für den Klimawandel, wenn sie verschwinden?“

 

Dieser Artikel erschien zuerst in „Aus Politik und Zeitgeschichte“ 32-33/2018, S. 4-9.

Hier geht’s direkt zum Artikel

Von Nicole Skrzipczyk

People’s climate case – Klage gegen die Klima-und Energiepolitik der EU

Im Mai 2018 reichten zehn Familien in und außerhalb Europas sowie ein schwedischer Jugendverband eine Klage ein. Ihrer Ansicht nach verletzt die zu wenig ambitionierte Klimapolitik der EU die Grundrechte auf Leben, Gesundheit, Berufsfreiheit und Eigentum. Ihre Forderung: Die EU-Institutionen müssen die Klimakrise als eine reale Bedrohung für die Menschenrechte der europäischen Bürger/innen begreifen und umgehend dafür sorgen, dass die jetzigen Rechte und die künftiger Generationen geschützt werden. Die Klage fordert im Mittelpunkt eine Reform des europäischen Emissionshandels, eine Revision der Lastenteilung sowie die Einbeziehung von bislang vernachlässigten Emissionen des Landnutzungs-und Forstwirtschaftssektors. Verschiedene Brennpunkte des Klimawandels und deren bisherigen Auswirkungen werden durch die Kläger/Innen dargestellt, darunter der Fall einer Familie aus Fidschi, die ihr Eigentum und berufliches Fortkommen durch den Meeresspiegelanstieg und Sturmfluten betroffen sieht.

https://peoplesclimatecase.caneurope.org/de/

Hier geht es direkt zur Petition https://peoplesclimatecase.caneurope.org/de/petition/

 

 

Von Jan Pingel

Petition: Pacific calls for equitable and transformative relations with the EU

As African, Caribbean and Pacific (ACP) Countries prepare to re-negotiate their relationship with the European Union (EU), we civil society organisations and people from the Pacific are calling for any future relationship to support our nations to determine and define our own development.

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Von Nicole Skrzipczyk

Weltnaturschutzunion IUCN spricht Warnung vor Tiefseebergbau aus

Die Weltnaturschutzunion IUCN warnt in ihrem gerade veröffentlichten Bericht „Deep seabed mining: a rising environmental challenge“ vor Tiefseebergbau. Aufgrund nicht ausreichender Kenntnisse könne keine gründliche Bewertung der Umweltauswirkungen des Bergbaus in der Tiefsee getroffen werden.  Das zu geringe Wissen um diesen Lebensraum birge unkalkulierbare Umweltrisiken.

Download Bericht

 

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Von Nicole Skrzipczyk

Dossier: Menschenrechte 2018 – Aktuelle Lage in 16 Ländern

2017 war ein Jahr der Rückschläge für die Menschenrechte. Nur noch ein Bruchteil der Länder weltweit verfügt über eine freiheitliche Zivilgesellschaft. In den meisten Ländern hingegen sind die Menschenrechte bedroht. Diskriminierungen, Repressionen, Gewalt, Zensur sowie Straflosigkeit für Täter/innen nehmen zu.

Auch das Thema Umwelt und Menschenrechte gewinnt zunehmend an Bedeutung.  Der Ozeanien-Dialog versucht die pazifische Zivilgesellschaft in ihrer Arbeit und ihren Protesten für Ressourcen- und Klimagerechtigkeit zu unterstützen und in Deutschland für Themen wie Tiefseebergbau Ansprechpersonen im Parlament zu finden.

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Von Jan Pingel

The Last Frontier – Tiefseebergbau in Papua-Neuguinea

The Last Frontier, a documentary series focusing on experimental seabed mining, an imminent venture in the Pacific.
This documentary presents the situation in Papua New Guinea (PNG).

Despite the experimental nature and a dearth of knowledge about hydrothermal vents and deep sea ecosystems, Nautilus Minerals Inc. is already prospecting PNG’s Bismarck Sea with an aim to begin mining as early as 2019.

This film highlights a general failure by authorities to incorporate sufficient environmental protections, as well as the norm of free, prior, and informed consent (FPIC) for indigenous peoples of the Bismarck Sea.

These are the voices of the guardians protecting the Last Frontier.

 

A video documentary by the Pacific Network on Globalisation (PANG)

Von Jan Pingel

Naturforscher Sir David Attenborough stellt sich gegen Tiefseebergbau

Die Pläne für die weltweit erste kommerzielle Mine in der Tiefsee nehmen in den Gewässern vor Papua-Neuguinea Gestalt an. Der Meeresboden ist hier reich an Gold, Kupfer und anderen Mineralien. Viele Wissenschaftler*innen warnen allerdings, dass dies gravierende, irreparable Schäden der einzigartigen Habitate und fragilen Ökosysteme der Tiefsee mit sich bringen wird.
Zu diesen Kritikern gehört der berühmte britische Tierfilmer und Naturforscher Sir David Attenborough.

“That is where life began, and that we should be destroying these things [hydrothermal vents] is so deeply tragic” Sir David Attenborough

Es berichtet BBC News Science Editor David Shukman.